Sonntag, 13. Juni 2010: Viel Laufkundschaft zum Abschied
Nachdem die Besuchermengen an unserem Stand sich am Freitag ja noch in gewissen Grenzen hielten, hat am heutigen letzten Veranstaltungstag in Neustadt eine größere Laufkundschaft bei uns Halt gemacht. Die Temperaturen waren den ganzen Tag über angenehm kühl, und der große Festzug zog schon...
Freitag, 11. Juni 2010: Sonniger Auftakt in Neustadt
Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt an der Weinstraße, und wir sind dabei. Die Landauer TP-Redaktion präsentiert die Regionalpartnerschaft und die Plattform zum zweiten Mal auf der großen Messe des Landes. Wie auch 2009 in Kreuznach teilen wir uns einen gemeinsamen Stand mit der Atlantischen Akademie aus Kaiserslautern, und wieder funktioniert die Kooperation hervorragend. Insbesondere das Quiz konnte, was die Preise betrifft, für dieses Mal erheblich aufgewertet werden. Dank der Unterstützung...
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Sonntag, 16. Mai 2010: Abschied aus South Carolina
Mit dem heutigen Tag verließen wir South Carolina, um zu neuen Abenteuern nach Westen aufzubrechen. Auf der Interstate 95 durchfuhren wir zum letzten Mal die Sümpfe der Küstenebene in Richtung Nordosten.
Als letzten Stopp wählten wir die Hauptstadt des „Palmetto State“, Columbia. Da heute Sonntag war, fanden wir die „Main Street“ sowie...
Freitag, 14. Mai 2010: Meetings in Florence
Um 6 Uhr morgens, kurz bevor die Sonne aus den Sümpfen emporzusteigen begann, machten wir uns auf den etwa 200 km langen Weg von Charleston Richtung Norden nach Florence. Dort standen heute Gespräche mit Vertretern der „Francis Marion University“ über die transatlantische Partnerschaft zwischen South Carolina und Rheinland-Pfalz...
Mittwoch, 12. Mai 2010: Ankunft im Deep South
Nach zwei Tagen in der Hauptstadt Washington D.C., einem straffen „must see“ Marathonprogramm und einem aufschlussreichen Besuch im neu eröffneten „German-American Heritage Museum“, führte unser Weg heute in die „Palmetto City“ Charleston.
Nach dem wolkenverhangenen, regnerischen Abschied aus Washington war der Anblick des Sonnenuntergangs in Charleston...
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Montag, 10. August 2009: Interkultureller Austausch in der Pfalzakademie in Lambrecht: Eine Gelegenheit zum Interview

- Die gesamte Seminargruppe
Welchen Moment, welchen Traum von Freiheit und Demokratie haben junge Leute aus Europa und den USA im Kopf, wenn sie ihre eigene und die gemeinsame Geschichte betrachten? Haben sie unterschiedliche Ideen, Konzepte, Visionen? Im Rahmen eines interkulturellen Seminars haben sich in der Zeit vom 31. Juli bis 11. August 2009 41 junge Leute aus Deutschland, Irland, Polen, Ungarn und den USA mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt. Das Seminar fand an der Pfalzakademie in Lambrecht statt und wurde von Dozenten aus den jeweiligen teilnehmenden Ländern geleitet.
Zwei Redakteure von Transatlantic Partners (TP) haben die interkulturelle Gruppe sympathischer, demokratiebegeisterter, motivierter und keineswegs verschlafener junger Menschen einen Tag lang in der Pfalzakademie besucht.
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Sonntag, 5. Juli 2009, Nachmittag: Ein G(r)uss zum Abschied

- Eindrücke vom RLP-Tag
Der Abschied aus Bad Kreuznach hätte sich feierlicher gestalten können. Die dreitägige Veranstaltung war für uns ein voller Erfolg. Wir haben mit unserem jungen Projekt zum ersten Mal eine breite Öffentlichkeit erreicht und zahllose Bürger/-innen über unser Projekt und die Landespartnerschaft informiert. Wir haben in den drei Tagen weit über 500 TP-Flugblätter verteilt, über 200 Landkarten von South Carolina und viele, viele kleine Aufmerksamkeiten, die an unserem Stand vergeben wurden. Selbst die touristischen Broschüren und Kataloge, die uns das deutsche Tourismusbüro für South Carolina mit Sitz in Bad Homburg im Vorfeld freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, sind von den interessierten Passanten in großer Zahl mitgenommen worden, insofern haben wir auch für den Tourismus unseres Partnerstaates eine große Leistung erbracht.
Samstag, 4. Juli, Nachmittag: Von der Arbeit im Kurpark zur Kür im Stadtpark
Bereits bei der Ankunft in Bad Kreuznach bot sich uns der Anblick einer Stadt, die sich auf ihr Event des Jahres vorbereitet hatte. Die Straßen waren gefegt, die Bänke gesäubert und ein roter Teppich säumte den Vorplatz des Bahnhofs um die Ankömmlinge zum Rheinland-Pfalz-Tag 2009 zu begrüßen. Sogar die mitunter bescheiden riechenden Bahnhofspassagen bestachen durch ihren wunderbaumartigen Vanilleduft. Alles in allem hatte sich die Stadt rausgeputzt um sich von ihrer besten Seite zeigen zu können...
Freitag, 3. Juli 2009, Nachmittag: Einstand zwischen Wolken und Sonne
„Wussten Sie, dass Rheinland-Pfalz und den US-amerikanischen Bundesstaat South Carolina seit über zehn Jahren eine Partnerschaft verbindet?“ – Diese Frage wird nur von wenigen Besuchern des Rheinland-Pfalz-Tags mit ja beantwortet. Zumindest haben wir als die TP-Vertreter für den ersten von drei Ausstellungstagen diese Erfahrung heute gemacht. Haben sich viele Besucher auch erst einmal unsicher und vorsichtig unserem Stand direkt gegenüber vom Bäderhaus der Kurstadt genähert, zeigten sie sich dann doch oft sehr interessiert. Viele sind selbst in Vereinen oder in der Gemeinde engagiert, sind Lehrerin oder Schüler und haben so sofort eine konkrete Vorstellung vom Ziel unseres Projekts. Oder sie haben eigene Erfahrungen mit Amerika, waren selbst schon dort, kommen gar daher oder haben Verwandte South Carolina. Überhaupt zeigt die wahrgenommene Mischung aus unverschuldeter Unkenntnis von der, aber großem Interesse für die Partnerschaft, wie sinnvoll unser Projekt ist und wie gut es ist, dass wir es hier auf der großen Landesmesse präsentieren dürfen.
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Mittwoch, 15. Oktober 2008: Auf Wiedersehen, South Carolina
Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, bin ich schon nicht mehr in South Carolina. Und ich muss sagen, das ist durchaus bedauerlich, denn es ist doch ein wahrlich schöner Flecken Erde, auf dem ich die letzten anderthalb Wochen verbringen durfte, mit nahezu sommerlichem Klima und mindestens ebenso warmen Bewohnern. Heute früh war ich richtiggehend in Abschiedsstimmung und suchte folglich die Arbeit, um mir die Zeit bis zum Flug zu vertreiben. Also fuhr ich noch einmal zu South Carolina Interactive und setzte mich dort an den Computer. Freundlicherweise durfte ich zum Mittag noch zwei junge Mitarbeiter von Jeff, der selbst nicht anwesend war, weil er sich schon auf unsere gemeinsame Abreise am Nachmittag vorbereitete, in ein Burgerrestaurant in der Nähe des Universitätscampus begleiten. Das Publikum war denn auch sehr studentisch. Direkt im Anschluss an unsere Mahlzeit musste ich mich auf den Weg zum Flughafen machen. Meine Ankunft auf dem Parkplatz der Autovermietung unterschied sich deutlich von meiner Abfahrt von dort vor über einer Woche...
Montag, 13. Oktober 2008: Im Keller der Macht
Das State House von South Carolina im Herzen der geplanten Hauptstadt Columbia ist ein monumentaler Bau, der von einer bezaubernden, ruhigen Grünanlage mit schattigen Flecken, verschiedenen Denkmälern und äußerst lebhaften Erdhörnchen umgeben ist. Die Flussseite des Gebäudes weist noch heute die Einschusslöcher der Kanonen aus dem Bürgerkrieg auf. Der berühmte Nordstaatengeneral William Tecumseh Sherman ließ vom anderen Ufer des Congaree-Flusses aus das Machtzentrum des ersten abtrünnigen Staates beschießen. Am 17. Februar 1865 wurde die Stadt von Sherman eingenommen und weitgehend zerstört. Das State House überlebte den Einmarsch beschädigt, und die Einschusslöcher sind heute mit bronzenen Sternen markiert. Als Shermans Truppen die Stadt eingenommen hatten, war das State House noch gar nicht vollendet. Überhaupt hat der Bau des Hauses...
Samstag, 11. Oktober 2008: Regen in Charleston
Die schönsten Städte der Welt werden vermutlich nur schwerlich in ihrer vollen Schönheit von ihren Besuchern wahrgenommen, wenn es für die gesamte Dauer des Besuchs wie aus Eimern gießt. Alles, was ich über die ehemalige Hauptstadt des Sklavenhandels und des Staates South Carolina Charleston schreiben kann, steht also unter dem Vorbehalt, dass die besten Sehenswürdigkeiten vielleicht im Niederschlag verschwommen sind, die schönsten Farben nicht in ihrer vollen Pracht erstrahlen konnten und das gesamte spezielle Flair dieser Stadt womöglich durch das viele und störende Nass von oben verfälscht wurde. Denn in der Tat: Heute regnete es heftig, den ganzen Tag über und nur mit wenigen Unterbrechungen. Als Norddeutscher bin ich zwar Niederschlag und windiges Küstenwetter gewohnt. Die Dauer sowie die Heftigkeit der Niederschläge zeigten mir aber...
Donnerstag, 9. Oktober 2008: Mission erfüllt
Nach einiger Fahrerei bin ich in Myrtle Beach angekommen. Erstmals in meinem Leben also bin ich an der Westküste des Atlantiks. Die Lage am Meer, insbesondere am Ozean, lässt Städte für mich oft interessanter erscheinen, als sie vielleicht sein mögen, komischerweise beunruhigt mich die Nähe des Wassers teils negativ, teils positiv. Es ist schwer zu beschreiben, also lasse ich es für heute. Ohnehin glaube ich nicht, in dieser Stadt, das Flair zu finden, von dem ich spreche. Da ich im Dunkeln angekommen bin, habe ich den Ozean zwar noch gar nicht gesehen, wohl aber die Leuchtreklamen, und zwar mehr als zuvor, ich glaube, in meinem ganzen Leben. Ich war, noch in Deutschland, bereits gewarnt worden, Myrtle Beach käme in gewisser Hinsicht dem britischen Blackpool gleich, jetzt weiß ich, in welcher Hinsicht. Die Stadt scheint nicht für die Seemänner früherer Jahrhunderte und ihre Vergnügungen gemacht, sondern...
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Dienstag, 7. Oktober 2008: Das ist Columbia
Ich hatte heute nur einen eher informellen Termin mit meinem Hauptansprechpartner in South Carolina. Nennen wir ihn Jeff. Jeff und ich begrüßten einander, er zeigte mir sein Büro im sechsten Stock des zweithöchsten Gebäudes Columbias und wir aßen zusammen zu Mittag. Den Rest des Tages hatte ich zur freien Verfügung, um die Hauptstadt unseres Partnerlandes kennen zu lernen, erste Einkäufe zu erledigen und...
Samstag, 12. Juni 2010: Gute Ideen und hoher Besuch
Auch heute verbrachten wir einen sonnigen, interessanten aber auch anstrengenden Tag auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt. Unseren Stand betreuten heute Franziska und Julia. Nach dem eher verhaltenen Start gestern, strömten heute schon deutlich mehr Menschen an unserem Zelt vorbei und viele blieben stehen und informierten sich über die Atlantische Akademie und Transatlantic Partners...
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Samstag, 15. Mai 2010: Besuch in Georgia
Der südliche Nachbarstaat von South Carolina, Georgia, war heute unser Ziel. Dort wollten wir einen Bekannten treffen, der früher in unserem pfälzischen Heimatort Thallichtenberg wohnte und seit etwa zwei Jahren in Brunswick, Georgia lebt.
Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir von Charleston auf der U.S. Route 17 und...
Donnerstag, 13. Mai 2010: Sinnesrausch in Charleston
Heute nun machten wir uns auf, das 1670 gegründete Charleston und seine besondere Atmosphäre zu erleben.
Zunächst aber sollte uns eine Fahrt auf der Interstate 526, die in einer großen Schleife nördlich um Charleston herum verläuft, einen ersten Eindruck der Umgebung der Stadt verschaffen. Entlang ausgedehnter Sumpflandschaften und verschiedener Industrieanlagen führte uns die Fahrt von Westen kommend über North Charleston und Mt. Pleasant zur...
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Sonntag, 5. Juli 2009, Vormittag: Dritter Akt
Auch heute haben wir erneut einen spannenden, interessanten und sonnigen Tag in Bad Kreuznach auf dem Rheinland-Pfalz-Tag gemeinsam mit der Atltantischen Akademie verbracht.
Schon vor offiziellem Beginn heute Vormittag um 11.00 Uhr, füllten die ersten Passanten das Amerika-Quiz der Atlantischen Akademie aus und zeigten sich an unserem Projekt interessiert .
Nach diesem tollen Start füllte sich der Weg zwischen unserem Stand und dem Bäderhaus immer schneller und schon bald waren wir mitten im steten Treiben.
Als besonders beliebt stellten sich im Laufe des Tages die großen USA-Flaggen heraus, die vor allem Kinder gerne entgegennahmen. Auch dies wohl ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse der Rheinland-Pfälzer an den USA ist.
Samstag, 4. Juli 2009, Vormittag: Independence Day in Bad Kreuznach
Passend zum Rheinland-Pfalz Tag in Bad Kreuznach, auf dem wir unser Projekt Transatlantic-Partners vorstellten, wurde in den Vereinigten Staaten der Unabhängigkeitstag gefeiert. Dieser Tag ist der bedeutendste Feiertag in den USA, mit dem an die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Großbritannien erinnert wird.
Mit Enthusiasmus und dem Wissen, dass der Feiertag in Deutschland recht unbekannt ist, versuchten wir ihn den Menschen näher zu bringen. Dies begeisterte vor allem unsere amerikanischen Besucher des Standes, die zu unserer Freude zahlreich erschienen sind. Daneben zeigte auch das Deutsche Publikum großes Interesse an unserem Engagement, die beiden Staaten trotz ihrer geographischen Entfernung von mehreren tausend Kilometern zu verbinden.
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Dienstag, 14. Oktober 2008: Letzte Treffen in Columbia
Heute war ein letzter Arbeitstag hier in Columbia. Schon am frühen Morgen traf ich mich in Jeffs Büro mit drei Damen und einem Herren vom State Department of Parcs, Recreation, and Tourism. In einem einstündigen Gespräch informierte ich sie über das Vorhaben Transatlantic Partners. Sie waren sehr angetan, sicherten mir ihre Unterstützung zu, nannten mir weitere Kontakte und versprachen mir umfangreiches Material für die Seite, das ich auf elektronischem Wege noch am selben Tag erhielt. Die Wartezeit, die ich nach dem Gespräch bis zu meinem nächsten Treffen zur Mittagszeit hatte, konnte ich mir glücklicherweise in den Büroräumen von Jeffs Firma vertreiben. Das Klima bei South Carolina Interactive ist ausgesprochen...
Sonntag, 12. Oktober 2008: Ein musealer Sonntag
Wie ich gestern geschrieben habe, fühlte ich mich, wieder in Columbia angekommen, irgendwie heimisch. Die besondere Bindung, die man als einsamer Forschungsreisender zu dem Platz entwickelt, an dem man die meisten Abende und Nächte verbringt, ist relativ leicht erklärlich. Außerdem zahlte ich einen sehr günstigen Tarif für das Zimmer, so dass ich mir keine Gedanken machen musste, das Projektbudget durch meinen Aufenthalt über Gebühr zu belasten. Auch kannte ich mittlerweile meinen Weg in die Innenstadt, die wichtigsten Shops und Restaurants in der Nähe. Kurzum, ich hatte mich an diesen keineswegs sehr ansehnlichen Stadtteil im Nordosten Columbias gewöhnt und...
Freitag, 10. Oktober 2008: Küstenhighway nach Charleston
Meine ersten Eindrücke von Myrtle Beach waren ja gestern nicht gerade begeistert. Die kulturellen Errungenschaften dieser Stadt lassen mich weiterhin kalt bzw. schrecken mich sogar ab. Aber heute in der Früh habe ich einen ausgedehnten Spaziergang am Atlantikstrand gemacht. Das hat für einige ästhetische Zumutung in Myrtle Beach entschädigt. Da zudem derzeit keine Hochsaison ist, war der Strand bis auf einige Promenierende menschenleer. Im Sommer soll diese Meile ja übervölkert sein von Sonnenanbeterinnen und Wassersportlern. Viele Schüler und Studierende, die ihre Prüfungen hinter sich haben, lassen in Myrtle Beach regelmäßig die Sau raus. Ich bin ganz froh, diesem Schauspiel nicht beiwohnen zu müssen und genieße stattdessen...
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Mittwoch, 8. Oktober 2008: Kyzerlicher Empfang in Newberry
Gestern habe ich über das State House von South Carolina geschrieben, das tatsächlich eine echte Sehenswürdigkeit darstellt. Ehrlich gesagt, fällt es mir ansonsten eher schwer, die übrigen Schönheiten der Stadt zu entdecken, obwohl ich mir sicher bin, dass da noch welche sind. Ich vermute, dass die Einstellung eines ästhetischen Empfindens beim Betrachter dieser Stadt durch die gleiche Eigenschaft erschwert wird, die das Autofahren auf der anderen Seite erleichtert: den Platz. Dies ist kein mittelalterlicher Stadtkern mit seiner Enge und seinen verspielten Gassen. Hier waren eindeutig aufklärerische Kräfte am Werk. Sie setzten ein Regierungszentrum in die Mitte, planten die Stadt drum herum mit breiten Achsen, ausgehend vom Zentrum und eben jeder Menge Platz. Die Struktur ist einfach. Man bewegt sich von einem Block zum nächsten. Wenn man weiß, welche Ecke man erreichen will,...
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Montag, 6. Oktober 2008: Tag der Anreise

- Flagge von South Carolina
Endlich bin ich einmal den Weg gegangen, den vor mir schon viele Europäer angetreten sind, und habe Amerika entdeckt, allerdings nur für mich. Größere aufklärerische Aufgaben hatte ich nicht zu leisten. Die meisten wissen ja heute von der Existenz des amerikanischen Kontinents, und weder ich dachte noch werden meine Mitreisenden angenommen haben, irgendwo in Indien zu landen. Insofern war die vermeintlich erste Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus vor heute fast genau 516 Jahren das zweifellos aufregendere Unternehmen. Zum einen dauerte die Reise des genuesischen Seefahrers unter spanischer Flagge deutlich länger als meine, zum zweiten dürfte die Überraschung bei ihm am Ende weitaus größer gewesen sein. Der Vergleich mit Kolumbus ist also schon allein deshalb keineswegs angebracht, und doch liegt der Gedanke an den großen Entdecker nahe...





















